Fachverband Medienproduktion e.V.drupa
Tage der Medienproduktionenglish

Kongressprogramm und Panel-Vorträge vom 23. Juni 2022


FORUM STADTHALLE (Panel-Vorträge)

SLOT 1 – VALUE ADDED PRINTING
SLOT 2 – MARKETING AUTOMATION & PROGRAMMATIC PRINTING
SLOT 3 – NACHHALTIGE MEDIENPRODUKTION


FORUM STADTHALLE (Panel-Vorträge)

IT-Sicherheit im Umfeld ständig wachsender Angriffedeutsch

Mediendienstleister bewegen sich heute mehr denn je im digitalen Raum. Ganze Geschäftsfelder bedingen einer funktionierenden IT-Infrastruktur.
Die Sicherheit der Informationen hat daher höchste Priorität neben der Funktion. Wie kann ich mein Unternehmen gut in diesem Bereich aufstellen?
Welche Möglichkeiten existieren als Nachweis gegenüber meinen Auftraggebern?
Prof. Ulf Glende, Geschäftsführer GLENDE.CONSULTING GmbH & Co. KG
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„Customized workflow automation“
Wieviel Automatisierung brauche ich überhaupt? deutsch

Erfahren Sie was mit "customized Automation“ gemeint ist, und wie mit agilen Management jedes Unternehmen automatisieren kann ohne die Liquidität zu verringern.
Dirk Simanek wird Ihnen zusätzlich Maßnahmen aufzeigen, wie Sie mit der Support Einstellung von Type 1 PostScript Fonts durch Adobe umgehen müssen.
Jeder Teilnehmer bekommt zu diesem Thema ein gedrucktes Booklet und es werden 2 Lizenzen Extensis Connect verlost.
Dirk Simanek, Geschäftsführer/CTO ARTOPTION GmbH
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Transformation durch Kommunikationdeutsch

Transformation der Print-Branche, Transformation der Kommunikationsformen und -kanäle, Transformation der Erwartungen von Arbeitnehmer:innen, ...
Transformation ist immer und endet nie.
Dabei ist Kommunikation ein zentraler Schlüssel:
Um persönlich Erfahrungen mit der 1:n Kommunikation zu sammeln ist eine individuelle Auseinandersetzung unbedingt notwendig. Manager:innen werden (nur so) reflektierte Nutzer:innen digitaler 1:n Kommunikationskanäle, deren Mechanismen sie verstehen.
Christian Kaiser, Leiter Diversity & Transformation DATEV eG
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Wie DIGILOG kommunizierst Du?deutsch

Erste Ergebnisse zur DIGILOG-Umfrage - die eigens in Kooperation mit der Studentengruppe der Hochschule der Medien Stuttgart für die PRINT & DIGITAL CONVENTION initiiert wurde.
Kommunikation und Werbung finden schon immer analog (gedruckt) und seit vielen Jahren natürlich zunehmend auch digital (online) statt.
Typischerweise ist es ein Mix aus digitaler und analoger Kommunikation (DIGITAL + ANALOG = DIGILOG), der je nach Benutzer/in sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Ziel dieser Umfrage ist eine Momentaufnahme aktueller Erkenntnisse zu diesem Mix, einsortiert nach dem Alter der teilnehmenden Benutzer/innen.
Rüdiger Maaß, Geschäftsführer, Fachverband Medienproduktion e.V.
Michael Adloff, Geschäftsführer, Theissen Medien Gruppe GmbH, Monheim am Rhein
Studentengruppe der Hochschule der Medien Stuttgart
Referenteninformation Rüdiger Maaß
Referenteninformation Michael Adloff

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SLOT 1 – VALUE ADDED PRINTING

Einfach, digital, NFC – wie der Einsatz von Nahfeldkommunikation das Kundenerlebnis steigertdeutsch

Die NFC-Technologie bietet viele Möglichkeiten, Ihr Business und Ihre Produkte digitaler, ressourcenschonender und damit nachhaltiger sowie attraktiver zu gestalten – beispielsweise bei Messeaufritten, Inventarisierungen oder Werbe- und Marketingmaßnahmen. Denn mit NFC lassen sich viele Informationen per Scan schnell und einfach abrufen und die Technologie so in vielen Bereichen des eigenen Unternehmens einsetzen: einfach, komfortabel, effizient und nachhaltig.
Werner Gaulke, Technischer Geschäftsführer der NFC21 GmbH
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Optimal vernetzt – Industrie 4.0 in der Druckweiterverarbeitung deutsch

Das Thema Industrie 4.0 ist überall präsent, verändert Ansätze sowie Abläufe und macht auch vor gedruckten Produkten nicht halt. Die Digitalisierung stellt Unternehmen häufig vor Herausforderungen aus denen sich aber auch zahlreiche Chancen ergeben – diese gilt es zu ergreifen.
Gerade in der Druckbranche bedeutet Industrie 4.0 nicht einfach nur (noch mehr) Digitalisierung. Die Vernetzung der gesamten Prozesskette von der Druckvorstufe über den Druck bis in die Druckweiterverarbeitung und zur Logistik sind bereits heute möglich. In diesem Vortrag erläutert André Röder die Möglichkeiten von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge in der Druckweiterverarbeitung am Beispiel der Duplo DocuCutter-Serie.
André Röder, Leiter Marketing / Prokurist Ing. Fritz Schroeder GmbH & Co. KG
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Mehrwert und mehr Wert. Print im Kontext von Marketingautomatisierung und Individualisierter Customer Journey für Digital und Video deutsch

Marketingautomatisierung sowie datengetriebene, digitale- und individuelle Kundenansprache sind Schlüsselfaktoren in einer erfolgreichen Vertriebs- und Marketingstrategie. Den Ton gibt die Customer Journey, als der Kunden- & Verkaufszyklus, an.
Print als Touchpoint in dieser Reise und eingebettet in personalisierte digital- und video Kampagnen und/oder in der Varpackungsindustrie hat hier durchaus Chancen.
Welche Rolle übernimmt Print in dieser Konstellation? Und wo spielt Print seine Stärken am Besten aus?
Mit intelligenter Neupositionierung und einem durch Technologie getriebenen Ansatz findet Print zu neuer Stärke ohne den Staub von gestern!
Christoph Grunicke, Business Development Channel Manager, XMPie Ltd., A Xerox Company
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Veredelung von KURZ – nachhaltig gut! deutsch

Christophe Dujardin wird in seinem Vortrag zeigen, wie Produktinnovation und –weiterentwicklung die Welt der Transferveredelung revolutionieren: dem Unternehmen KURZ ist es gelungen, die Trägerstärke der Transferprodukte zu verringern und damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Dekoration zu leisten. Nicht nur, dass weniger Trägermaterial eingesetzt werden muss, es fällt auch entsprechend weniger Abfall an. Und selbst dieser kann im hauseigenen Rücknahmesystem von KURZ „RECOSYS®“ von PET-Trägermaterial zu hochwertigem Spritzgussmaterial recycelt werden. Zudem passen natürlich auch mehr Laufmeter auf eine Rolle und verschaffen dem Verarbeiter somit längere Lauf-, und deutlich weniger Rüstzeiten. Es hilft ihm auch dabei, die eigene Produktion und die Abläufe noch effizienter zu gestalten.
Dies ist nur eines der Beispiele, wie KURZ Produktinnovationen stetig vorantreibt und nach vorne bringt – ganz im Sinne des verantwortlichen Handelns eines zukunftsorientierten Unternehmens.
Christophe Dujardin, Global Business Development Manager Sustainability / Cold Transfer Leonhard KURZ Stiftung & Co. KG
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Vernetzung als Grundlage für effiziente Prozesse deutsch

Markus Morawe zeigt, wie sich auf Grund fehlender Vernetzungsmöglichkeiten in den Unternehmen Prozesse etabliert haben, die sehr personalintensiv sind. Welche Auswirkungen das hat und wie eine Veränderung erzielt werden kann, wird hier aufgezeigt.
Markus Morawe, Geschäftsführer der Tessitura GmbH, ein Unternehmen der Steuber Gruppe
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SLOT 2 – MARKETING AUTOMATION &
PROGRAMMATIC PRINTING

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Slot 3 wird präsentiert von der Programmatic Print Alliance. PPA-Mitbegründer Gerhard Märtterer führt durchs Programm und moderiert nach jedem Vortrag eine Frage+Antwort-Runde zwischen Speaker und dem Publikum.

Marketing- und Web-to-Print-Systeme – durch Integration zum Wunschsystem deutsch

Es gibt zahlreiche spezialisierte Softwarelösungen im Bereich Marketing und Kommunikation, wie Web-to-Print, Marketing Automation, Programmatic Printing, Digital-Marketing, Web-CMS oder Webshops. Dieser Trend der Diversifizierung setzt sich fort, da immer mehr Bereiche der Medienproduktion digitalisiert werden und Medienkanäle hinzukommen, die durch Automation unterstützt werden sollen.
In vielen Unternehmen haben sich daher Insellösungen gebildet, die gleichartige Bedienoberflächen und automatisierte Prozesse erschweren.
Methoden der Integration wie Best-of-Breed, API-first, Headless oder Microservices sollen hier Abhilfe schaffen. Im Vortrag wird anhand von Praxisfällen aufgezeigt, welche Konzepte es gibt und sich in der Praxis bewährt haben.
Ira Melaschuk, Melaschuk-Medien
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Wie ein führender Druckdienstleister Programmatic Print in sein Portfolio integriert deutsch

Mit dem Aufstellen von HighSpeed-Inkjet-Maschinen werden klassische Druckdienstleister noch lange nicht zu Programmatic Print Providern. Es genügt eben nicht, seine Investitionen in die beste Hardware und Software zu stecken. Wer sich auf den Weg des Programmatic Print begibt, muss vor allem in die „Brainware“ investieren.

Diesen Vortrag halten zwei Experten, die mit je 20-jähriger Berufserfahrung letztes Jahr zur Sattler Group kamen. Der eine bringt CRM- und Direktmarketing-Expertise mit, der andere kennt den High-Volume-Digitaldruck in allen Facetten. Für die Sattler Group entschieden haben sich beide, weil sie der von Sattler eingeschlagene Weg vom Bogen- und Rollenoffsetdrucker zum „Print Service Provider für kundenzentriertes Marketing“ überzeugte.

Erleben Sie in diesem Vortrag hautnah mit, wie solch‘ ein grundlegender Transformationsprozess in einer Mediengruppe mit 500 Mitarbeitenden gestaltet wird. Wie die Kompetenzen bisheriger Geschäftsbereiche im Sinne wachsender Kundenherausforderungen neu gebündelt und orchestriert werden. Kurz: Wie es gelingt, zum geschätzten Gesprächspartner auf Augenhöhe zu werden – mit den Entscheidern in den Vertriebs- und Marketingabteilungen der Data Driven Economy.
Christian Haneke, Innovation & Solutions Manager, Sattler Media Group
Dr. Michael Müller, Berater CRM & Dialogmarketing, Sattler Media Group
Referenteninformation Christian Haneke
Referenteninformation Dr. Michael Müller

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Marketing Automation: Wie Sie Print erfolgreich integrieren deutsch

In den letzten zehn Jahren verband sich das E-Mailmarketing mit der Marketing-Automation. Deren 4R-Modell verfolgt das Ziel, die richtige Botschaft an die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kanal zu senden. Seit 2020 wird mehr und mehr Online-Marketiers bewusst, dass Programmatic Print eben auch zu jenen Kanälen zählt, die alle Kriterien der One-to-One Kommunikation erfüllen — und bei den entscheidenden KPIs sogar am besten punktet.

Wie aber können die vielen Marketing Automation Systeme (MAS), die es inzwischen gibt, an eine Digital-Druckerei in einen automatisierten Prozess integriert werden? Müssen Print Service Provider (PSP) für jedes MAS aufwändig selbst die Schnittstellen (API) einrichten? Oder bleibt ihnen mangels eigener Hardcodierer gar nichts anderes übrig, als sich in die Riege der Lohndrucker für die jetzt aufkommenden Start Ups im Bereich Programmatic Postal Mail (PPM) einzureihen?

Uwe Bünning zeigt, wie Print Service Provider in diesem Spannungsfeld mehr werden können als lediglich der namenlose Drucker im Hintergrund: Nämlich ein in den Vertriebs- und Marketingabteilungen geschätzter Lösungsanbieter von One-to-One Kanälen rund ums 4R-Modell - in Print und weit darüber hinaus.
Uwe Bünning, Senior Solution Architect, Quadient CXM Germany GmbH
Referenteninformation

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Programmatic Print in der Handzettel-Produktion deutsch

Keiner kommuniziert schneller als die Handzettel-Versender. Woche für Woche werden abertausende Versionen von Flyern und Handzetteln (Circular/Leaflets) in Millionenauflagen produziert. Dank eingespielter Automatismen aus PIM und DAM heraus ist alles Routine: von One-to-Many (national/regional) bis One-to-Few (lokal). Wie aber steht’s mit One-to-One? Nie waren die Grundvoraussetzungen dafür besser: Die Kundenprofile kommen aus den BonusCards, die Produktdaten schlummern im PIM/DAM, der Digitaldruck ist brillant und bezahlbar. Nun gilt es, die Marketiers und Grafik-Fachkräfte an die zusätzliche Dimension der Personalisierung heranzuführen und ihnen die Angst vor dem Neuen zu nehmen.
Der Vortrag zeigt, wie das geht. Indem man auf das Vertraute setzt: die gleichen Tools, dieselben Bedieneroberflächen, nur soviel Neues wie nötig. Damit der Einstieg ins Programmatic Printing so niederschwellig wie möglich wird.
Peter Jozefiak, CEO, Comosoft Hamburg, Dallas und Valencia
Referenteninformation

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Die Zukunft des Fundraising deutsch

Der Gründer des größten diakonischen Unternehmens war nebenbei auch der Erfinder des Spendenbriefes. Intuitiv praktizierte Friedrich von Bodelschwingh bereits im 19. Jahrhundert das, was heute „Donor Centered Fundraising“ genannt wird. Dies so Wikipedia, „setzt voraus, dass Wünsche, Motive und Einstellungen der Gebenden berücksichtigt werden und Kommunikation von hier aus geplant wird“. Was bei von Bodelschwingh noch ins Gedächtnis und Notizbuch passte, füllt im Mid Donor Segment heute Datensilos und Datalakes. Was beim Altmeister noch Einfühlungsvermögen und Bauchgefühl war, besorgen heute Predictive Analytics und Zielgruppenmodelle. Gesteuert wird das Ganze von einem Customer Relationship Management. Für die Verbreitung sorgen Marketing Automation Systeme. Mit diesem Instrumentarium erzeugen Fundraiser im angelsächsischen Bereich schon heute hochindividuelle Ansprachen. Erfahren Sie im Vortrag, was die PPA unternimmt, um den Weg zu ebnen fürs Programmatic Printing im traditionsbehafteten deutschsprachigen Fundraising.
Gerhard Märtterer, PPA
Referenteninformation

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SLOT 3 – NACHHALTIGE MEDIENPRODUKTION

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Strategische Zukunftsfähigkeit von Print
(Part 1, Mythen und Fakten) deutsch

Dieser erste Vortrag, von insgesamt drei, zoomt auf Mythen, die sich in Bezug auf die Nachhaltige Medienproduktion hartnäckig halten und nicht selten auch den Absatz nachhaltiger Medienprodukte hemmen.

Die Expert:innen Anne-Katrin Kohlmorgen (TwoSides Deutschland), Saskia Jacobs (Druckerei Langebartels & Jürgens GmbH) sowie Guido Rochus Schmidt und Jürgen Zietlow (Brancheninitiative UmDEX) entkräften diverse Mythen anhand fundierter Fakten.

Die Themen:
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Circular Economy & Cradle to Cradle:
Lösungsansätze für Papier, Druck und Medien deutsch

Das Cradle to Cradle Certified® Products Program ist aktuell der wohl am heißesten diskutierte Standard in der Papier- und Druckindustrie. Er soll mit einem ganzheitlichen Ansatz sichere, kreislauforientierte und verantwortungsbewusst verarbeitete Materialien und Produkte fördern und den großen Schritt von einer linearen zu einer kreislauforientierten Wirtschaft gehen.

Wir beleuchten mit den Vortragsteilnehmenden die Vorteile aber auch Herausforderungen der Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung für die Papier-, Druck- und Medienbranche. Wie lässt sich mit der Zertifizierung ein Mehrwert für die Kund:innen schaffen? Ist C2C ein Lösungsansatz zur Pflichterfüllung des Lieferkettengesetzes? Und wie ist mit der Kritik an der C2C-Zertifizierung umzugehen?

Nicole Brandl, Teamleiterin für Büropapiere und Nachhaltigkeit bei Mondi Uncoated Fine Paper, Vorreiter in der Papierindustrie mit dem gesamten Markensortiment ungestrichener Feinpapiere aus den Werken Mondi Neusiedler und Mondi SCP Cradle to Cradle Certified® in der Stufe Bronze
Ralf Lokay - Ökodruckpionier und Geschäftsführer der Umweltdruckerei Lokay e.K., die seit 2020 als erste Druckerei Deutschlands Cradle to Cradle Certified® zertifizierte Druckprodukte in der Stufe Bronze anbietet
Albin Kälin - Inhaber, Gründer und CEO von EPEA Switzerland GmbH, akkreditierte Gutachter für die Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
Referenteninformation Nicole Brandl
Referenteninformation Ralf Lokay
Referenteninformation Albin Kälin


Strategische Zukunftsfähigkeit von Print
(Part 2, Marketing & Absatz) deutsch

Betriebswirtschaftlichen Maßnahmen im Umwelt- und Klimaschutz (vgl. Vortrag heute, 13:00 Uhr, Slot Nachhaltige Medienproduktion) sind gewichtigen Faktoren in entsprechenden Jahresbilanzen ‒ dort machen sich auch die steigenden Umsätze nachhaltiger Druckprodukte zunehmend bemerkbar.

Lust oder Frust? Transformieren und Teil der Lösung werden? Oder weiterhin das Problem sein? Diverse Strategien bei der Vermarktung nachhaltiger Mediendienstleistungen entwickeln sich zu Triggern beim Absatz. Die Potenziale sind enorm. Die professionelle Nachhaltigkeit wird zur Bedingung für Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.

Die Expert:innen aus der Druckbranche Thomas Zitzmann (bonitasprint gmbh, printzipia.de) und Saskia Jacobs (Langebartels & Jürgens GmbH) sowie Sandra Hartwig (ProVeg, Herausgeberin des V-Labels) und Andreas Plettner (Agentur MedienSchiff BRuno) berichten aus erster Hand über raffinierte und nachhaltige Strategien, die sich in der Praxis bewährt haben, da sie nicht nur von nachhaltig versierten Printbuyer:innen gewürdigt werden, u. a.:


Moderation: Jürgen Zietlow

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Strategische Zukunftsfähigkeit von Print
(Part 3, Wirtschaftlichkeit) deutsch

Angesichts der sich verschärfenden Energie und Weltwirtschaftskrise und der explosionsartig steigenden Rohstoff- und Energiepreise sind Druck- und Mediendienstleister alarmiert: Entscheider:innen adaptieren zunehmend die offiziellen Standards bei der professionellen Nachhaltigen Medienproduktion.

Für immer mehr privatwirtschaftliche bzw. industrielle, institutionelle und behördliche Printbuyer sind offizielle Labels und Zertifikate mittlerweile obligatorisch bei Ausschreibungen, allen voran der Blaue Engel DE-UZ 195. Umsatzverluste drohen schon wegen fehlender Labels z. B. auf den Websites von Druckereien. Gar nicht erst eingehende Anfragen können zwar betriebswirtschaftlich nicht quantifiziert werden, sind jedoch zunehmend immens.

Wer Dreck macht, muss künftig zahlen!

Das umwelt- und klimapolitische Ordnungsrechtt wird sich in der aktuellen Legislaturperiode deutlich verschärfen. Druckereien zahlen schon heute einen indirekten CO2-Preis: 2022 beträgt der CO2-Preis 30 Euro/Tonne, wird jährlich angehoben und soll im Jahr 2025 mindestens 55 Euro pro Tonne kosten.
Die praktisch versierten Experten Guido Rochus Schmidt und Christin Lieke beschreiben die drei zukünftigen Optionen für Druckereien:


Unternehmen können bei der Beschaffung z. B. von Papier, Energie oder Druckhilfsmitteln sowie durch gezielte Maßnahmen bis zu 80 % dieser anfallenden Kosten einsparen:

Moderation: Jürgen Zietlow

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Digitaldruck: Flexibel. Fokussiert. Nachhaltig! deutsch

Kosten und Materialeinsatz runter, Rücklaufquoten rauf: So ließe sich das Thema Digitaldruck (Highspeed-Inkjet) für viele Szenarien überschreiben. Abgesehen von Großauflagen, kommt dem Digitaldruck solo, im hybriden Druck (Offset/Digital) sowie für mittlere Auflagen eine zunehmend wichtige ökologische und ökonomische Bedeutung zu.

Agenturen und Marketers stehen unter großem Performance-Druck. Kampagnen werden vonseiten der Auftraggeber:innen zunehmend gründlich analytisch ausgewertet (z. B. ROMI, ROAS), nicht selten vor dem Hintergrund der Frage:

Intelligent mit Print oder doch wieder digital werben?

Jürgen Zietlow moderiert und leitet mit folgenden Themen ein:


Von der Theorie zur Praxis:

Ralf D. Hasenjäger (Kern GmbH) beschreibt, wie das Unternehmen als erster Dienstleister in Deutschland die gesamte Printprodukt-Bandbreite im Digitaldruck mit dem Blauen Engel RAL DE-UZ 195 hat zertifizieren lassen und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der hybriden Produktion, mit Blick auf die Bestseller bei diesem Druckverfahren.

Timo Raabe, Business Development bei Canon Production Printing, ergänzt den Vortrag durch einen aktuellen Status quo der technischen Möglichkeiten im Digitaldruck und projiziert eine Vorausschau: Digitaldruck 2030.

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